In der
Umgebung von Hof, 07.07.2003 - Nachdem in den verschiedenen Medien
bereits ausführlich über das aufopferungsvolle 2:2 des FC
Panik gegen das Team eines lokalen Autohändlers berichtet wurde,
wollen wir im folgenden die Leistungen der Spieler in Einzelkritiken
näher beleuchten.
| Nr. |
Spieler |
Kritik |
| 1 |
Rossi |
Dafür,
dass er die Regeln nicht kannte, hielt er sich sehr tapfer. Die
gründliche
Vorbereitung am Vorabend nahm im sämtliche Reflexe. Dadurch
konnte er in einigen Situationen dem Ball nicht mehr rechtzeitig
ausweichen und wurde angeschossen - sehr zum Wohl der Mannschaft. |
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| 1
b |
Thomas
Lauer |
Trägt
die Hauptschuld an beiden Gegentreffern. Durch seine Abwesenheit
verhinderte er einen souveränen 2:0-Sieg seiner Mannschaft. |
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| 2 |
Alex
Schuster |
Spielte
mit und leistete einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Spiels:
Er hatte die Bälle vor dem Spiel gut aufgepumpt. |
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| 3 |
Christian |
Die
"Lunge" auf der Außenbahn wurde spontan umfunktioniert,
um noch größere Löcher zu stopfen. Durchsucht noch
die in- und ausländische Rechtsprechung nach einem Präzedenzfall,
der den erlaubten Abstand bei der Weisung "nahe bei der Nr.
7" genauer definiert. |
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| 4 |
Roman
Still |
Der
überragende Abwehrchef räumte hinten (fast) alles ab.
Musste nach der Partie zur Dopingprobe. Im Labor fand man später
Spuren von Urin im Wodka. Für eine Stellungnahme war er nicht
zu erreichen. Gerüchten zufolge setzte er sich bereits am nächsten
Tag ins Ausland ab. |
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| 5 |
|
haben
wir nicht gebraucht |
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| 6 |
Trainer
Carsten |
Konnte
leider nicht anwesend sein. Machte aber nichts: Die Mannschaft befolgte
einfach seine Anweisungen der letzten Jahre, da man sowieso immer
die gleichen Fehler macht. |
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| 7 |
Branko |
Diesmal
leider nicht dabei. Trägt Mitschuld am entgangenen Sieg, da
er das dritte Tor nicht gemacht hat. |
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| 8 |
Klaus |
Positiv:
Der prominente Mittelfeldstratege brauchte mehr Luft zum Laufen
als zum Dirigieren. Schade: Sein körperlicher Zustand. Ging
bereits mit Rückenbeschwerden in die Partie. Musste zu Beginn
der zweiten Halbzeit mit einer Wodkazerrung ausscheiden, die sich
in starken Oberschenkelschmerzen äußerte. Besonders schade,
da er zu diesem Zeitpunkt - dank seines persönlichen Fitnessplans
- noch über erhebliche konditionelle Reserven verfügte.
Gute Besserung!
Schraubte im übrigen durch seine Auswechslung seinen eigenen
Rekord auf nunmehr 248 Kurzeinsätze für den FC Panik. |
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| 9 |
Jörg |
Ihm
gelang es, sein Trikot mit dem Körper eines Athleten zu füllen,
der den aufmerksamen Zuschauer viele von Jörgs typischen Qualitäten
vermissen ließ - im sportlichen, aber leider auch im menschlichen
Bereich. |
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| 10 |
Markus
Schneider |
Wurde
kurz nach Spielbeginn ans Telefon gerufen. Die Dauer der Gesprächs
machte eine spätere Wiedereinwechslung unmöglich. Im offiziellen
Spielbericht wurde eine Verletzung angeführt, um den weiblichen
Zuschauern das Eintrittsgeld nicht erstatten zu müssen. Gute
Besserung! |
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| 11 |
Holger |
Enttäuschte
heute im läuferischen Bereich. Eine Computerauswertung der
Videoanalyse ergab, dass die von ihm im Spiel zurückgelegten
Kilometer die addierte Laufleistung aller anderen Spieler kaum übertraf.
Verwandelte allerdings souverän den Elfmeter zum 1:0. Mit etwas
regelmäßigerem Training wird das schon wieder! Fand nebenbei
sogar Zeit, mit einem Opel-Verkäufer über neue Modelle
und besondere Aspekte der Kundenpflege zu diskutieren. |
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| 12 |
Chris |
Seine
Laufleistung reichte nur knapp an die am gleichen Tag zurückgelegten
Anreisekilometer heran. Er hatte allerdings auch von vornherein
für zwei mal neunzig Minuten Spielzeit plädiert. Erhebliche
Defizite im körperlichen Bereich: in der 76. Minute ließ
er sich von einem gegnerischen Spieler abdrängen. |
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| 13 |
Michael |
Die
Parallelen zum Michael mit der Nr. 13 im Trikot des FC Bayern unübersehbar.
Seine Rückkehr nach jahrelanger Verletzungspause verhalf der
Mannschaft zum Ausbau der Erfolgsserie auf nunmehr zwei Spiele in
Folge ohne Niederlage (Hallenspiele nicht mitgerechnet). Spielte
in der ersten Halbzeit vorne, in der zweiten weiter hinten - und
damit immer in der Nähe eines extra seinetwegen angereisten
weiblichen Fans. |
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| 14 |
Marcus
Bender |
Spielte
einen souveränen Abwehrpart. Immer am Mann, immer einen Schritt
schneller am Ball, ließ er denn Eindruck entstehen, die Blauen
seien in Überzahl. Verlor selbst bei anspruchsvollsten Kopfbällen
nicht den perfekten Sitz seiner Fönwelle. |
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| Nr. |
Jochen |
Der
Neuzugang tat alles, um sich voll ins Team zu integrieren: Machte
die volle Vorbereitung mit, ackerte auf dem Platz und ließ
am Ende konditionelle Schwächen erkennen, was ihn vollends
als zum FC Panik gehörig kennzeichnete. Statistischer Erfolg:
1 Tor |
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| Nr. |
Andreas |
Ja,
wo war er denn? |